14.06.2017

#TRAVEL | Sardinien Reisebericht



Hallo Ihr Lieben, laaange hat es gedauert, aber nun gibt es endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Der Grund warum ich so lange nichts gepostet habe, war unser traumhafter Urlaub in Sardinien.

Wir waren von 26.05.-04.06.2017 in Sardinien und haben dort eine wunderbare Zeit verbracht... einen unvergesslichen Urlaub <3




Ich habe mir überlegt, in diesem Beitrag ein paar allgemeine Infos zu unserer Reise niederzuschreiben und im nächsten die schönsten Strände vorzustellen. Im dritten Beitrag stelle ich Euch ein paar Ausflugsziele rund um Cala Gonone vor und im vierten Blogpost schreibe ich dann über die Costa Smeralda und unseren Tagesausflug dort hin.

Vorweg muss ich Euch leider sagen, dass mir meine Spiegelreflex Kamera samt Kameratasche, mit dem bereits angeschlagenen Objektiv, am Flughaben in Wien vom Koffer runter gepurzelt ist... Das heißt, es gibt leider nur Handyfotos, Fotos von einer mini kleinen Canon Digitalkamera und Fotos die ich dann noch mit meinem Makroobjektiv und der Nikon gemacht habe, also leider eine schlechte Ausbeute. Ich hätte in Wien am Morgen unseres Abflugs nach Olbia bereits weinen können deswegen :( , aber hilft ja alles nichts, ich bin einfach froh, dass wir überhaupt Fotos machen konnten ;)


Wir haben uns nach langem Überlegen dazu entschieden, mit dem Flugzeug nach Sardinien zu reisen. Von uns Daheim wäre das natürlich auch mit dem PKW möglich, aber die lange Anreise mit der Fähre wollten wir uns einfach ersparen und den Urlaub gleich mal entspannt mit dem Flugzeug beginnen ;)


Mietauto und Straßen:


Unser Mietauto war ein neuer Citroen C3. Das Auto haben wir, genau so wie den Flug und das Hotel, zwei Monate vor Reiseantritt gebucht. Wer, wie wir, in Olbia landet und sein Mietauto abholt, dem sei gesagt, dass er am besten gleich Richtung Car Rental läuft ;) Wir haben am Flughafen noch schnell einen Kaffee getrunken und sind danach erst zum Verleih marschiert... gewartet haben wir dann eine gute Stunde, bis wir endlich an der Reihe waren ;)

Vom Flughafen bis zu unserem Hotel in Cala Gonone, fuhr man, dank furchtbarer Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 kmh auf der doppelspurigen Schnellstraße, 1,5 Stunden. Die Einheimischen überholten uns zwar mit 120 Sachen, aber wir hielten uns lieber an die Vorschrift... Wer will schon gerne beim zu schnell Fahren in einem fremden Land erwischt werden? ;)

Wir haben uns auch wieder unser eigenes Navi von Daheim mitgenommen. Einfach wieder ein Update raufgespielt, fertig. Wir waren oft wirklich froh, eines zu haben... Ausser das eine mal, als es uns in Dorgali durch eine schmale Straße zwischen zwei hohen Häusern schicken wollte, da wären nicht nur die Spiegel drauf gegangen, sondern auch alle Türen unseres Autos ;)


Leider sind die Straßen dort teilweise in einem richtig miesen Zustand. Schlaglöcher über die gesamte Fahrbahn, mit einer Tiefe von guten 3cm sind dort keine Seltenheit. ;) Uns ist aber aufgefallen, dass die Straßen in den großen Städten in einem besser Zustand sind und gerade als wir dort waren, wurde ein langer Straßenabschnitt in Orosei neu asphaltiert. Also gibt es Hoffnung auf schöne Straßen im Sommer zur Hauptreisezeit.

Die Tunnel in Sardinien kann man auch nicht mit denen bei uns in Österreich vergleichen. Wir sind durch Tunnel gefahren die einen guten Kilometer lang waren und eine Kurve machten... aber gerade mal alle fünf Meter, hing eine orange leuchtende Lampe an der Decke - also stockdunkel ;)
Nur der Tunnel, der nach Cala Gonone führt, war "piekfein" ausgebaut und gut beleuchtet im Gegensatz du den anderen.


Das Hotel:

Unser Hotel in Cala Gonone war für den gesamten Aufenthalt in Sardinien unser Daheim. Wir sind in diesem Urlaub nicht ständig von einem Ort zum anderen gefahren und haben im Urlaub zur Abwechslung mal nicht nur aus dem Koffer gelebt. 

Das Zimmer war echt schön und sehr sauber. Die Besitzerin war eine nette und hilfsbereite Person. Ich kann das Hotel wirklich nur weiterempfehlen. Das Frühstück auf der Sonnenterrasse ist nämlich ein Traum ;)



Grundausstattung für Strandurlauber:


Wer keinen Sonnenschirm, Sonnenhut, Sonnencreme oder Sonnenbrille im Gepäck hat, muss sich diese Sachen umbedingt in Italien kaufen. Denn an keinem Strand gibt es eine natürliche Beschattung und Sonnenschirme kann man sich nur vereinzelt leihen. Also ab in den erstbesten Supermarkt und gleich mal einen mittelpreisigen Sonnenschirm kaufen. Ein Sonnenschirm in dieser Hitze ist eigentlich jeden Preis wert ;) An den wirklich großen Stränden laufen auch Verkäufer am Strand herum und bieten Handtücher, Sonnenbrillen, Sonnenhüte oder Strandkleider an.

Wir haben unseren Sonnenschirm, am Flughafen, einen Meter neben eine Mülltonne gestellt.... In der Hoffnung, dass Neuankömmlinge gleich mal zugreifen ;)


Wer ungern in der Pampa sein Geschäft verrichtet, ist an den Stränden in Sardinien fehl am Platz. Nur an den wirklich großen Stränden gibt es öffentliche WC's die man dann hin und wieder auch nur benutzen kann, wenn man sich vom Barkeeper, der einzigen Bar am Strand, den Schlüssel holt. Ansonsten muss man eben in die Büsche marschieren, oder was auch immer... Das fand ich natürlich ziemlich blöd, aber kann man eben nichts machen. Wer muss, der muss... Also, sicherheitshalber mal Taschentücher einpacken, liebe Leute ;P

Fährt man mit dem Auto nach Sardinien, kann man sich eine kleine Liege mitnehmen. Wer nicht mit dem Auto fährt, der sollte wenigstens eine Picknickdecke mit schmutzabweisender Unterseite mitnehmen, denn wenn ein Handtuch mal im Sand liegt, ist es auch nach etlichen Malen ausschütteln noch sandig... nicht vergessen! Also Handtuch AUF die Picknickdecke legen und den Tag entspannt am Strand verbringen. Am besten auch mindestens zwei Strandhandtücher pro Person einpacken.


Eine Taucherbrille ist in Sardinien kein muss. Das Wasser ist so klar, dass man von ganz weit oben noch nach unten sehen kann und mehr als Sand gibt es auch nirgends zu sehen. Taucherbrille und Schnorchel könnt Ihr also daheim lassen ;)

Was aber wirklich wichtig ist, sind so "Neoprenpatschen" für die kiesigen Strände. Von Cala Gongen abwärts, sind die Strände nämlich nicht mehr feinsandig, sondern eben voll mit rundem Kies. Der schmerzt denn gewaltig an den Füßen, wenn man da mal fünf meter am Strand herumgeht!

Nichts tun, zählt nicht zu meinen Stärken, darum habe ich mir ausreichend Lesestoff mitgenommen. Mein Tolino und Wohnzeitschriften haben mir den Strandtag versüßt. Auch Spiele hatten wir dabei, damit wir auch gemeinsame Sache machen konnten ;)


Essen:

Leckeres Frühstück gab es im Hotel und zu Mittag haben wir am Strand nie etwas gegessen. Wir haben aber immer zwei 1,5 Liter Wasserflaschen mitgehabt, die bei der Hitze auch immer ausgetrunken wurden.

Nach dem Strandbesuch und kurzem Frischmachen am Zimmer, haben wir immer in unterschiedlichen Restaurants an der Strandpromenade von Cala Gonone (Via Lungomare Palmasera) gegessen. Ich liebe Spaghetti mit Meeresfrüchte, vor allem in Länder, die direkten Meerzugang haben ;) Das passt in Sardinien ja perfekt und somit gabt es für mich hauptsächlich Frutti di Mare zu essen *jam jam

Jeden Abend waren wir in einem anderen Restaurant und haben immer gut gegessen. Das Ambiente direkt am Meer ist sowieso unschlagbar. Vergesst nur nicht, dass Ihr auch warme Kleidung bzw. einen Schal oder eine leichte Sommerjacke mitnehmt, denn sobald die Sonne weg ist, wird es ein bisschen frisch ;)

Die Restaurantpreise dort sind etwas höher als bei uns, aber nicht schlimm.


Im Restaurant bekommt man immer ein Körbchen mit Brot. In Sardinien ist darin eigentlich immer Weißbrot und typisch Sardinisches "Brot" enthalten. Das nennt man Pane Carasau - sardisches dünnes Hirtenbrot. Fürs Gedeck muss man immer extra zahlen, also nicht schrecken wenn Ihr auf die Rechnung schaut ;)

Bald kommen die nächsten Beitrage online. Bleibt gespannt ;)

Alles Liebe,
Eure Lisa

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